Terrassenüberdachung selber bauen

ROLLEI

Eine Terrasse ist oft gerade in den Sommermonaten in der Nutzung, wenn es um gemütliches Beisammensein oder Grillen im Garten geht. Um sich vor zu starken Sonnenschein oder Regenschauern zu schützen, gibt es die Möglichkeit einer Terrassenüberdachung. Eine Terrassenüberdachung kann man sich von einem Handwerkerprofi bauen lassen, oder man baut es selber. Für das selber bauen ist vom Prinzip nichts anderes wie das Material, das notwendige Werkzeug sowie ein bisschen handwerkliches Geschick notwendig. Wie bei allem, steht am Anfang die Planung von der Terrassenüberdachung im Vordergrund. Wie groß soll die Terrassenüberdachung werden? Aus welchem Materialen? Terrassen können aus Metall oder Holz hergestellt werden, nachfolgend konzentrieren wir uns auf eine Terrasse aus Holz. Sind die Einzelheiten zur Terrassenüberdachung geklärt, so ist es ratsam sich selber beim örtlich zuständigen Bauamt über die Rechtslage zu informieren. Je nach Bundesland, Größe und Art der Überdachung kann eine Genehmigung vom örtlichen Bauamt notwendig sein. Ist auch diese Hürde genommen, geht es an den Materialkauf.

 

Der Materialbedarf besteht in der Regel aus mindestens:

  • 4 Holzpfosten für die Grundkonstruktion
  • 2 Pfetten für die Grundkonstruktion
  • den Dachsparren
  •  4 Pfostenanker für die Holzpfosten
  •  Befestigungsmaterial wie Schrauben
  • Holzschutzlasur
  • Wellplatten für das Dach
  • Dachrinne samt Zubehör

 

Die Querschnitte für die Hölzer ergeben, sich aus der Größe der Terrasse.

Sind diese Materialen gekauft, geht es mit dem bauen am Fundament für die Holzpfosten los. Hierzu werden jeweils an den Ecken der zukünftigen Überdachung, Erdlöcher für die Pfosten ausgehoben. Danach erfolgt mittels Beton die Einbetonierung der einzelnen Pfostenanker. Während der Trockung vom Beton, kann es mit dem Richten vom Holz für die Überdachung losgehen. Hierbei werden die Pfosten, die Schwellen sowie die Dachsparren entsprechend auf ihre Maße gerichtet, ggfs. gehobelt und mit einer Holzschutzlasur behandelt. Beim Richten der Pfosten ist bei der Länge darauf zu achten, dass später eine natürliche Dachneigung entsteht. Nach der Aushärtung der Pfostenanker, werden die Holzpfosten mit den Pfostenankern verbunden. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Schwellen auf die Pfosten aufgesetzt und befestigt. Sie dienen als Auflager für die Dachsparren.

 

Sind die Schwellen montiert, geht es an die Anordnung der Dachsparren. Beim Bauen der Dachsparren ist auf die Anordnung bzw. Abstände der Dachsparren zu achten, damit später die Dachdeckung ohne Probleme montiert werden kann. Die Dachsparren vom Terrassendach werden jeweils mit den Schwellen verbunden. Die Grundkonstruktion der Terrassenüberdachung ist damit fertig. Im vorletzten Arbeitsschritt beim selber bauen von einem Terrassendach, geht es an die Bedachung. Hierzu werden Wellplatten jeweils auf die Dachsparren mittels speziellen Dichtungsschrauben geschraubt. Wichtig beim Terrassendach ist eine ausreichende Abdichtung, insbesondere wenn das Terrassendach an das Haus anschließt. Ferner ist bei der Montage vom Terrassendach, auf eine ausreichende Überdeckung zwischen den einzelnen Platten zu achten. Der letzte Arbeitsschritt vom selber bauen vom Terrassendach, ist die Dachrinne. Hierzu müssen die einzelnen Rinneisen an die Dachneigung vom Dach angepasst und montiert werden. Danach wird die Dachrinne in die Rinneisen gelegt und das Fallrohr angeschlossen. Bei der Dachrinne selber, ist darauf zu achten, dass diese über ein entsprechendes Gefälle verfügt, sonst könnte das Wasser in der Rinne stehen bleiben. Die Überdachung der Terrasse ist hiermit fertig.

 

 
 

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